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Case Study – Industrie

Batteriespeicher zur intensiven Netznutzung

Mehr als 60 Pro­zent der Netzent­gelte sparen und das ohne Ein­schränk­ungen in der Pro­duktion – das ist ein echter Wett­bewerbs­vorteil!

In diesem Case zeigen wir, wie es möglich ist, den Last­gang eines Produktions­betriebs so zu opti­mieren, dass dieser berechtigt ist, ein indi­vidu­elles Netzent­gelt bei seinem Netz­betreiber zu be­antragen. Der dafür erfor­der­liche Batterie­speicher rechnet sich dank Miet­modell ab dem ersten Tag.

Projektbeschreibung

Zur Optimierung der Netzentgelte (intensive Netznutzung gem. $ 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV) kommt in diesem Case ein Batteriespeicher des Typs storage.park zum Einsatz . Der Batteriespeicher soll zur Lastspitzenkappung eingesetzt werden, um die 7.000 Vollbenutzungsstunden zu erreichen.

Bei dem Kunden handelt es sich um ein Unternehmen aus der chemischen Industrie, welches an diesem Standort Kunststoffe herstellt. Das Unternehmen arbeitet im 3-Schichtbetrieb und hat eine sehr ausgeglichene Stromlast sowohl innerhalb eines Tages als auch über das gesamte Jahr – der Jahresstromverbrauch liegt bei 88 GWh, die Vollbenutzungsstunden belaufen sich auf 6.000 Stunden. Aktuell setzt der Kunde kein Lastmanagement ein, da dieses zu stark in die Produktionsprozesse eingreifen würde.

Ein Batteriespeicher sorgt hier nicht nur für mehr Flexibilität, sondern bietet auch eine Lösung um die Vorraussetzungen für ein individuelles Netzentgelt zu schaffen:

Hierzu wird der Speicher zur Lastspitzenkappung eingesetzt und reduziert während dieser Lastspitzen den Strombezug aus dem öffentlichen Versorgungsnetz und stellt einen Teil der Energie zur Verfügung. Dadurch steigt der Quotient aus bezogener Jahresenergie und Spitzenlast (entspricht den Vollbenutzungsstunden), so dass dieser Wert gut von ca. 6.000 Stunden auf über 7.000 Stunden gehoben werden kann.

Durch die Reduktion der Lastspitze von 14,5 MW auf 12,5 MW kann der Betrieb 870.000 Euro im Jahr einsparen. Schon nach weniger als drei Jahren hat sich die Investition amortisiert.

Standort:
Nordrhein-Westfalen

Kunde:
Unternehmen aus der Kunststoffindustrie, Herstellung von Kunststoffen

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Key Facts

  • storage.park mit einer Leistung von 3,5 MW und einer Kapazität von 4 MWh
  • Aufschaltung auf das Mittelspannungsnetz des Werkes mit eigenem Energiemanagement für autonome Lastspitzenkappung.
  • Bereitstellung von Energie in Zeiten hoher Last, Beladung in Zeiten von niedriger Last
  • Reduzierung der Bezugsspitze aus vorgelagertem Netz durch Lastspitzenkappung
  • Überschreitung der geforderten 7.000 Vollbenutzungsstunden pro Jahr durch Erhöhung des Quotienten aus Energieverbrauch und Lastspitze

Systemaufbau

  •  storage.park ausgeführt als 4 x 20 ft. High Cube Container
  • Jeweils Aufschaltung auf die Mittelspannungs-Schaltanlage des Kundennetzes über einen bidirektionalen Wechselrichter und einen Transformator
  • Steuerung durch Energiemanagement gemäß des gemessenen Lastgangs am Netzverknüpfungspunkt (kontinuierliche Überprüfung der hinterlegten Grenzwerte durch be.storaged hinsichtlich der Zielerreichung)

Technische Spezifikationen

0 kWh
Kapazität
0 kW
Leistung
Details auf storage.park

Anwendung

INTENSIVE NETZNUTZUNG

Einsatzzweck Skala 10

Skalierbarkeit

Das System ist modular aufgebaut und kann um weitere Einheiten erweitert werden, sofern man im laufenden Betrieb feststellt, dass sich durch Produktionsveränderungen neue Anforderungen an die Kapazität oder Leistung ergeben. Durch den modularen Aufbau ist eine hohe Systemverfügbarkeit gewährleistet und selbst in Wartungszeiten mind. 2/3 der Kapazität jederzeit verfügbar.

Besondere Anforderungen

Das Batteriesystem wurde auf freie Schaltfelder einer Werksschaltanlage aufgeschaltet und auf einer Freifläche des Werksgeländes installiert. Aufgrund des fehlenden Energiemanagements vor Ort wurde eine aktive Warnung über einen niedrigen Batteriestatus auf eine Leitstelle des Kunden empfohlen, um dann ggf. Produktionsprozesse kurzfristig drosseln zu können.

Netzentgeltersparnis bei Erreichung der intensiven Netznutzung

0
pro Jahr