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EEG und Netzpaket: Warum die Regulatorik die Systemwirkung von Batteriespeichern jetzt konsequent mitdenken muss

Die laufenden Diskussionen rund um EEG und Netzpaket werden die Rahmenbedingungen für Batteriespeicher in Deutschland für die kommenden Jahre maßgeblich prägen. In einem aktuellen Artikel von energate ordnet unter anderem unser Geschäftsführer Dr. Magnus Pielke ein, warum jetzt die richtigen regulatorischen Weichen gestellt werden müssen – insbesondere bei Themen wie Co-Location, netzneutralen Netzanschlüssen, der Systemdienlichen Anschlussleistung (SAL), Flexible Connection Agreements (FCA) sowie der Ausgestaltung von Baukostenzuschüssen und Speichernetzentgelten.

Worum es geht

Ob und wie schnell Batteriespeicher in Deutschland zugebaut werden können, hängt zunehmend von Detailfragen der Regulatorik ab. Themen, die auf den ersten Blick technisch und kleinteilig wirken, entscheiden in der Praxis darüber, ob ein Speicherprojekt wirtschaftlich realisierbar ist:

  • Co-Location und netzneutrale Netzanschlüsse: Wie einfach lässt sich ein Speicher an bestehende Anschlüsse von Erneuerbaren-Anlagen koppeln, ohne zusätzliche Netzkapazität zu blockieren?
  • Systemdienliche Anschlussleistung (SAL): Wie wird die Anschlussleistung so bemessen, dass sie dem Gesamtsystem nutzt statt es zu belasten?
  • Flexible Connection Agreements (FCA): Unter welchen Bedingungen erhalten Speicher einen Netzanschluss, wenn Kapazitäten knapp sind?
  • Baukostenzuschüsse und Speichernetzentgelte: Wie werden Kosten und Anreize so gestaltet, dass sie Investitionen in netzdienliche Flexibilität fördern statt bremsen?
Die Position von be.storaged

Aus unserer Sicht ist entscheidend: EEG und Netzpaket dürfen Batteriespeicher nicht nur „mitdenken“ – sie müssen ihre systemische Wirkung konsequent in den Rahmenbedingungen abbilden. Batteriespeicher erhöhen die Flexibilität des Energiesystems, ermöglichen die Integration größerer Mengen erneuerbarer Energien und können Stromnetze spürbar entlasten. Diese Wirkung sollte sich auch in der Ausgestaltung von Netzanschluss, Netzentgelten und Förderrahmen widerspiegeln, statt Speicher regulatorisch wie klassische Erzeugungs- oder Verbrauchsanlagen zu behandeln.

Damit Projekte planbar und wirtschaftlich umsetzbar bleiben, braucht die Branche jetzt klare, verlässliche und praxistaugliche Regeln – bei Netzanschlussverfahren ebenso wie bei der finanziellen Ausgestaltung von Anschluss und Netznutzung.

Weiterführend

Den vollständigen Artikel mit der Einordnung von Dr. Magnus Pielke finden Sie bei energate.

Hier der Link. 

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