Referenzen  ›  Referenzprojekte  ›  Batteriespeicher zur intensiven Netznutzung

Erreichung der intensiven Netznutzung

Batteriespeicher für mehr Netzstabilität und Netzentgelt­optimierung

Durch den Einsatz von Batteriespeichern kann ein stark schwankender Lastgang geglättet werden, was zu einer Netzstabilisierung beiträgt. Ebenso können die Vollbenutzungsstunden erhöht werden, um die Voraussetzungen für den Bezug von individuellen Netzentgelten zu erfüllen.

Batteriespeicher zur Erreichung der intensiven Netznutzung

Batteriespeicher können über verschiedene Wege einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende beitragen. Wie und in welcher Form, zeigt be.storaged im Rahmen des enera-Projektes mit verschiedenen Batteriespeichern. Diese können zum einen die fluktuierenden Einspeisungen der erneuerbaren Energieanlagen auf den Bedarf bzw. die Übertragungskapazität anpassen. Zum anderen können sie auch den Strombedarf von Industriebetrieben im zeitlichen Verlauf vergleichmäßigen und so planbarer für den Netzbetreiber machen. Die Netzkapazität kann damit optimal ausgenutzt werden.

Zudem wird der Einsatz von Batteriespeichern bei energieintensiven Industriebetrieben fokussiert, da diese aufgrund eines stark schwankenden Lastverhaltens ebenfalls eine besondere Belastung für das Energienetz in dieser Region darstellen.

Standort:
26316 Varel, Niedersachsen

Baujahr:
2019

Kunde:
Produzierendes Gewerbe mit einem Stromverbrauch von über 10 GWh

Funktion

Zu den beschriebenen Unternehmen zählt unter anderem das Werk des Kunden am Standort Varel, das aufgrund des Produktionsprozesses stark variierende Energieabnahmen aufweist. Der Einsatz eines Batteriespeichersystems am Werk ermöglicht eine Reduzierung der maximalen Last am Netzanschlusspunkt durch zeitliche Verschiebung der bezogenen Energiemenge.

Konkret speist das Batteriespeichersystem den Strom in Zeiten hoher Werksauslastung aus den Batteriezellen aus und speichert diesen während verminderter Produktionsaktivitäten wieder ein. Folglich kommt es weder zu einem wesentlichen Mehrverbrauch noch zu einer Energieeinsparung, sondern lediglich zu einer Lastverschiebung. Diese Lastverschiebung ermöglicht für den Netzbetreiber eine prognostizierbare Entlastung des Stromnetzes und wird nach § 19 StromNEV mit einem individuellen Netzentgelt belegt.

Batteriespeicher zur Erreichung der intensiven Netznutzung

ERBRACHTE LEISTUNGEN

  • Projektierung und Aufbau eines Batteriespeichersystems
  • Entwicklung eines Steuerungs- und Regelkonzeptes zum erfolgreichen Lastmanagement im Werk
  • Umsetzung der fernwirktechnischen Anbindung der Anlagen
  • Unterstützung des Kunden bei der Einholung der notwendigen Genehmigungen

SYSTEMAUFBAU

  • storage.park ausgeführt als 2 x 20 ft. High Cube Container
  • je 1 MWh / 1 MW
  • je ein Trockentransformator (je 1 MW)
  • Anschluss an 20-kV-Werksnetz

Technische Spezifikationen

0 kWh
Kapazität
0 kW
Leistung

Einsatzfelder

LASTSPITZENKAPPUNG

Einsatzzweck Skala 10

BESONDERE ANFORDERUNGEN

Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand in der Umsetzung eines Lastmanagementsystems. Der Kunde besitzt auf dem Werk zwei Dieselaggregate und über 15 abschaltbare Lasten, die neben dem Batteriespeicher zur Lastspitzenkappung herangezogen werden sollten.

be.storaged hat ein Steuerungs- und Regelungskonzept zum Lastmanagement für den Kunden entwickelt und umgesetzt. Des Weiteren hat be.storaged den Anschluss der im Werk vorhandenen Erzeugeranlagen (Batteriespeicher, Dieselaggregate und BHKW) an die fernwirktechnische Anlage der EWE-Netz am Netzverknüpfungspunkt gemäß der VDE 4110 konzeptioniert und umgesetzt.

Batterie­speicher­hersteller

Reduzierung der Netzentgelte des Kunden um mehr als 50%

> 50%